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Erbrecht: Die Erbschaftsteuerrefom II           Drucken als PDF [81 K]


Zum erfreulichen Teil der Steuerreform gehört, dass die Beträge, bis zu denen der der Erbschaftsteuer unterliegende Erwerb steuerfrei bleibt, angehoben worden sind. Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern steht ein Freibetrag von 500.000 zu, Kindern von je 400.000 . Kindern gleichbehandelt werden weiterhin Stiefkinder und Kinder vorverstorbener Kinder (das sind Enkel, die anstelle ihres vorverstobenen Elternteils Erben werden). Enkeln und Stiefenkeln des Erblassers oder Schenkers steht ein Freibetrag von 200.000 zu. Eltern wie Voreltern (also Großeltern usw.) des Erblassers haben einen Freibetrag von 100.000 , aber nur, wenn der Erwerb von Todes wegen erfolgt. Bei lebzeitigen unentgeltlichen Zuwendungen an Eltern bleiben lediglich 20.000 steuerfrei, denselben geringen Freibetrag können auch Geschwister nur geltend machen. Dieser Freibetrag von 20.000 findet allerdings auch für alle übrigen Erwerber Anwendung. Diese Gleichbehandlung von Geschwistern mit Erwerbern, zu denen der Erblasser in keinem (näheren) Verwandtschaftsverhältnis steht, stößt auf Kritik, die auch berechtigt erscheint. Einen Vorteil geniessen Eltern und Geschwister wie auch z.B. Schwiegereltern und kinder aber immerhin bei den Steuertarifen gegenüber sonstigen Erwerbern.

(Quelle: Potsdam am Sonntag, 8. März 2009)

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